Lorenz Kellhuber

„Einer der interessantesten Jazzpianisten seiner Generation“ (Fono Forum): Nicht erst seit seinem zweiten, von der Presse hoch gelobten Album COSMOS gilt Lorenz Kellhuber als außergewöhnliches Talent in der Jazzszene. Der 26-Jährige glänzt gleichermaßen als Instrumentalist, Komponist und als Improvisator. Im Sommer 2014 kürt ihn Monty Alexander als ersten deutschen Musiker zum Sieger der renommierten Parmigiani Montreux Jazz Piano Solo Competition. Als Preisträger besucht Kellhuber daraufhin die Montreux Jazz Academy, wo er mit Lee Ritenour, Charles Lloyd und Eric Harland spielt. 2016 wird er für den ECHO Jazz in der Kategorie „Newcomer des Jahres“ nominiert.

Bei unzähligen Konzerten weit über die Landesgrenzen hinaus hat er bereits seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Zahlreiche Festivals wie das Montreux Jazz Festival, das Jazzfestival Basel (Schweiz), das Getxo Jazzfestival (Spanien), das Alto Adige Jazzfestival (Italien) und die Jazzwoche Burghausen standen dabei auf seinem Tourplan. Darüber hinaus arbeitete Kellhuber mit Musikern wie Al Porcino, T.S. Monk, Ed Partyka, Kurt Rosenwinkel, Adrian Mears, Ignaz Dinné und Johannes Enders.

Mit „beeindruckender Souveränität“ (MZ) und facettenreichem, pulsierendem Spiel führt Lorenz Kellhuber die Hörer durch seine kurzweiligen Konzerte: Ein großer Erzähler, der sich ganz und gar als zeitgenössischer Jazzmusiker präsentiert. Prägnant und eingängig sind die melodischen Erfindungen dieses „Teufelskerls“ (Jazz thing), farbenreich seine Harmonien. Den Rahmen seiner Stücke bildet eine songähnliche Stringenz, gleichzeitig sprudelt der Inhalt vor Lebendigkeit. Der Rhythmus brodelt, treibt an, hält die raffinierten Kompositionen mit Intensität in Spannung. Der jugendlich frische Blick auf das Material trifft auf eine technische Präzision, die von großer künstlerischer Reife zeugt. „Diese energiegeladene, innovative Musik gehört zum Spannendsten, das ich seit langem gehört habe. Chapeau!“ (Concerto)

1990 in München geboren, beginnt er mit fünf Jahren eine klassische Klavierausbildung, unter anderem bei Prof. Franz Massinger. Sein erstes Konzert spielt er im Alter von acht Jahren. Mit zwölf Jahren ist er Jungstudent an der Hochschule für Kirchenmusik in Regensburg und wird kurz darauf vom Pianisten Rob Bargad (Nat Adderley Quintet) entdeckt und intensiv in die Jazzstilistik eingeführt. Mit nur sechzehn Jahren besteht Kellhuber die Hochbegabtenprüfung und wird Bachelorstudent am Jazz-Institut-Berlin, wo Kurt Rosenwinkel, Hubert Nuss, Greg Cohen, John Hollenbeck zu seinen Dozenten zählen. Von Anfang an ist Lorenz Kellhuber Teil der Berliner Musikszene, verschafft sich früh einen hervorragenden Ruf und damit erste Engagements in den wichtigsten Clubs der Stadt. Er geht für einige Zeit nach New York, um sein Können bei den beiden Pianisten-Koryphäen Aaron Goldberg und Fred Hersch zu vertiefen und beendet schließlich 2010 sein Studium in Berlin.

Inzwischen zu einer authentischen Musikerpersönlichkeit gereift, gründet er im Sommer 2011 das Lorenz Kellhuber Trio mit Arne Huber (Bass) und Gabriel Hahn (Schlagzeug), laut AUDIO „eines der besten deutschen Pianotrios“, mit dem er ausschließlich seine Kompositionen aufführt. Im Frühjahr 2014 formt er unter dem Namen Lorenz Kellhuber Standard Experience in New York ein zweites Trio, für das er zwei der gefragtesten Musiker der dortigen Jazzszene gewinnen kann: Mit Orlando le Fleming am Bass (Kurt Rosenwinkel, Joey Calderazzo) und Obed Calvaire am Schlagzeug (SF Jazz Collective, Richard Bona) interpretiert er dabei Stücke aus dem Great American Songbook. „The Brooklyn Session“, die erste Veröffentlichung dieser Formation, ist am 13. November 2015 erschienen.

Parallel dazu überzeugt Kellhuber seit 2012 mit seinen frei-improvisierten Solo-Konzerten. Er versteht es, sein Instrument voll auszuschöpfen und entfesselt mal orchestrale, mal kammermusikalische Klänge, die die Grenzen eines genuinen Jazzsounds erweitern, hin zu einem verblüffenden Individualstil. Gepaart mit technischer Perfektion am Klavier und scheinbar unerschöpflichem Erfindungsreichtum entstehen geistvolle Momentan-Kompositionen, „improvisations of astonishing depth and maturity“ (Jazzwise Magazin), mit denen er sich als sensibler Klangästhet erweist.

„Die Entdeckung des 49. Montreux Jazz Festivals!“
(Jazzwise Magazine)

„Erstaunliches Reifezeugnis“
(Jazzzeitung)

“Er ist schon ein Teufelskerl, dieser Lorenz Kellhuber.”
(Jazz thing)

„Ein neuer Stern am Jazz-Piano-Himmel“
(Concerto)

“Eine Kraft, die bei einem Vulkanausbruch nicht größer sein könnte.”
(Jazz’N’More)

“Einer der interessantesten Jazzpianisten seiner Generation”
(Fono Forum)


Official Website

lorenzkellhuber.com

Upcoming Shows

16.11.17 | Zig Zag Jazzclub, Berlin (Record Release Party)

05.08.18 | Seemore Jazz Festival, Rostock (Solo)