Khalil Chahine: "Mektoub" und "Turkoise"

Seit der Veröffentlichung seines ersten Albums "Mektoub", arbeitet Khalil Chahine immer mehr als Komponist. Er schreibt inzwischen für Filme, TV-Serien, TV & Radio Werbung und Songs. Außerdem geht er oft "on tour" mit seiner Band. Er versucht ständig seinem persönlichen Anspruch hinsichtlich der Musik gerecht zu werden indem er für alle Einflüsse offen bleiben möchte. Musik ist mehr oder weniger wie Malerei oder Lyrik. Die "message" ist gleich. Nur die Form ändert sich. Sein Album "Turkoise" erschien in Frankreich im Mai 1991 und rangierte während drei Wochen unter den meist verkauften CD's im "France Soir" (einer französischen Tageszeitung), zusammen mit den "Doors", "Yes", "Santana" und den "Clash". Inzwischen kann man ihn in zahllosen TV-Shows sehen. Manchmal auch mit Victor Laszlo, die auch einen seiner Songs auf ihrem eigenen Album interpretiert. Inzwischen wurde seine Veröffentlichung "Turkoise" von den Medien, den Musikern und dem Publikum wärmstens aufgenommen. Unter den acht Songs seines neuesten Albums findet sich auch das Leitthema des bekannten Films "Le Bal de Gouverneur ", produziert und gespielt von France Pisier. Ein Song wurde gesungen von Richard Cross, der auch als Gesangslehrer und Coach für Sänger wie Annie Lennox, Lewis Furrey, Florent Pagny und andere gearbeitet hat. Auf der Einspielung finden sich u.a. respektable Musiker wie André Ceccarelli und Jean Marc Jaffet (Schlagzeuger von André Ceccarellis Trio), Bassist Jean Paul Celea, Sylvin Marc und Robert Persi (von Sylvin Marc's Band), Percussionist Sydney Thiam.

Beto & Kara: "Rise in Love" und "Crystal Flakes"

Das Album "Rise in Love" entstand als ein drei Jahre lang währendes Abenteuer als zweite Veröffentlichung von Beto & Kara auf AH Records. Songs wie Gemälde mit Geschichten, Worten, Melodien und sensiblen Arrangements voller Harmonien. 1989 erschien Beto & Karas Debuet Album "Crystal Flakes" mit sehr großem Erfolg. Weltweit wurde diese Veröffentlichung gelobt und mit Prädikaten wie "Audiophile Platte des Monats", "Newcomer des Jahres" usw. überhäuft. Mit sechzehn Fernsehauftritten innerhalb weniger Wochen bahnte sich diese Veröffentlichung innerhalb kürzester Zeit ihren Weg in fast alle Radiostationen weltweit. Im Jahr darauf gönnten sich der brasilianische Komponist, Gitarrist und Sänger Roberto Pereira (Beto) und die amerikanische Sängerin und Texterin Kara Johnstad (Kara) eine kreative Schaffenspause um aus ihren Reisen neue Ideen zu schöpfen. Das Ergebnis: Inspiration. Inspiration zu einer amerikanisch - brasilianisch - deutschen Liebesaffäre... zu "Rise in Love". Eine Dreiecksgeschichte, weil zu dieser bezaubernden "Dreiecksgeschichte" auf beiden Produktionen der Keyboarder, Produzent und Komponist Andreas Hommelsheim einen sehr wesentlichen Teil beitrug. Und natürlich auch so herausragende Musiker wie Ernnie Watts (USA), Daniel Topo Gioia (ARG), Giorgio Grobu (ITA), Antonio Paulo Dias (BRA),Fernando Pinto Pereira (BRA), Lutz Halfter (GER), Guilherme Gastro (BRA) und Andreas Hommelsheim (GER). Alles in allem sind beide Produktionen absolute "Perlen" und ein "Muss" für jeden Musikliebhaber gepflegter, brasilianischer Musik. Karas großartige Stimme, Betos außergewöhnliche Kompositionen und die äußerst geschmackvollen Arrangements von Andreas Hommelsheim bleiben haften.

Norbert Sarics B.O.B.S.: "First Touch"

Mit der Veröffentlichung “First Touch” stellen wir für Deutschland einen noch unbekannten, aber sehr talentierten Gitarristen aus Lüneburg vor. Einige außergewöhnliche Musiker wie Ernie Watts (bekannt durch zahllose Produktionen mit Lee Ritenour, Dave und Don Grusin, und anderen) und Noel McCalla, der ehemalige Leadsänger der Band Mezzoforte, spielen mit Norbert Saric auf seinem ersten Soloalbum. Das Ergebnis ist ein viel versprechendes Album zwischen Pop, Fusion und Jazz. Eine aufregende CD für Pop- wie Jazzfans.

Martin Schmitt: "Five Feet & The Blues"

1993 veröffentlichte Blackbird Music Martin Schmitts Debutalbum “Handful of Blues”. Seine Liveauftritte wurden seitdem zu immer größeren Erfolgen. So füllt er seit dem Jahr 2000 regelmäßig das Münchner Prinzregententheater, spielt an Orten wie dem Pariser Louvre und auf Festivals vor 16.000 Menschen. Auf “Handful of Blues” zeigt Martin Schmitt sein vielseitiges Spiel auf dem Piano sowie seine außerordentlich “bluesige” Stimme. Klassiker wie ‘Come Rain Or Come Shine’ interpretiert er ebenso gefühlvoll wie die Eigenkomposition ‘Experience’, deren Titel wie ein Synonym für das gesamte Werk ist. ‘Too Fat To Boogie’, auch selbstgeschrieben, hat den schwungvollen Elan, den man mit Boogie Woogie assoziiert. Aber auch sonst ist dieses Album mit Rohdiamanten aus den frühen Tagen von Schmitts 20-jähriger Karriere bestückt.

Jean-Michel Kajdan: "Blue Scale"

Ein Kritiker schrieb über Jean-Michel Kajdans Album "Blue Scales": "Seine Songs sind wundervoll und dasselbe gilt für seine Arrangements. Kajdans Gitarrenspiel ist einfach unglaublich...". Ein anderer meinte: "Die Gitarre hält für Jean Michel Kajdan inzwischen keine Geheimnisse mehr bereit!" Mehr gibt es zu diesem außergewöhnlichen Album nicht zu sagen. Ein Muss für jeden Gitarrenliebhaber!

Torsten Zwingenberger & Band: "Meet Plas Johnson" und "Open Sunroof"

In Torsten Zwingenbergers neuer Band spielen, neben Torstens lang erprobten Musikerkollegen Kalli Gerhards (Bass), Fiete Felsch (Saxophon) und Matthias Batzel (Piano/Orgel), zwei Musiker der jüngeren Generation aus der deutschen Jazzscene, die den Stil der Band durchaus nachhaltig beeinflussen. Gemeinsam mit ihnen reist Zwingenberger durch 4 Dekaden des Jazz und beweist wieder einmal, dass sein Einfallsreichtum noch lange nicht erschöpft sein wird. Torsten Zwingenberger ist der lebende Beweis, dass die Mainstream Tradition nicht unbedingt mit musikalischer Stagnation verbunden sein muss.

Ronaldo Folegatti: "Sounds of Watercolors" und "Lust, Comics & Some Other Dreams"

"Sounds of Watercolors" war Ronaldo Folegattis Debüt-Album. Es wurde 1990 auf AH Records veröffentlicht und erzielte international auf Anhieb großen Anklang. Als Ronaldos CD 1991 in den USA veröffentlich wurde stürmte er gleich fünf verschiedene US Charts, wurde auf 180 Radio Stationen gehört und errang Platz 1 der Verkaufscharts. "Lust, Comics & some other Dreams" war Folegattis extrem vielfältiges Folgealbum. Eine ausgereifte Produktion mit Einflüssen von Samba, Träumen, Choro, Comics, Tango, italienischem Essen, Feijoada, Cartoons, Bossa, brasilianischem Humor, kombiniert und übersetzt in fantastische Instrumental- und Vocalmusik.

Thomas Schiedel: "All Alone"

Thomas Schiedel ist einer der erfahrensten und engagiertesten Studio-Musiker der deutschen Musikerszene. Er arbeitete an zahllosen Projekten mit, wie u.a. mit Jack White, Drafi Deutscher, Milva, Udo Jürgens and vielen, vielen anderen; und zwar als Multiinstrumentalist für Keyboards, Gitarre, Bass und Schlagzeug! Bei so viel Talent und tollen Ideen vermutet man gleich, dass es sich auch um einen guten Komponisten und Arrangeur handeln muss. Mit diesem Solo-Album beweist Thomas Schiedel, wie außergewöhnlich weit und begabt er als Musiker und Komponist agieren kann.

Vielharmonie Orchestra: "From Beband to Bigbop" und "More Like Brahms"

In der DDR war die Band Vielharmonie nicht nur wegen ihrer vielen Tourneen bekannt, sondern auch wegen ihrer Teilnahme an verschiedenen Festivals wie DDR-Musiktage, Jazz-Bühne Berlin (National und International) und vielen Radio- und TV-Events. Ihren ersten, viel beachteten Preis erhielt die Band beim Sechsten Internationalen Jazz Festival Karlovy in der damaligen UdSSR. 1990 veröffentlichte Vielharmonie sein erstes Album “From Beband To Bigbop” bei Blackbird Music. Sie traten bei Festivals wie Heidelberg Jazzt und Jazz Across The Border auf, und gaben Radio-Konzerte beim WDR, RIAS, Deutschlandfunk, SDR und ORF. Vielharmonies bisher größter Erfolg war die Preisverleihung des Goldenen Amadeus beim Musik Kreativ Contest in Saarbrücken 1991.

Flair: "Thanksgiving"

Musik mit Jazz-, Funk-, Rock- und Latineinflüssen wollten die fünf Berliner Musikstudenten der “Hans Eisler Musikhochschule” machen und gründeten so 1985 die Gruppe Flair, um eigene Akzente in der heimischen Musikszene setzen zu können. Mit über 200 Konzerten konnte die Band schnell auf sich aufmerksam machen und gewann eine sich stetig erweiternde Fan-Gemeinde. Es folgten zahlreiche Studioproduktionen, TV-Einsätze und Tourneen im In- und Ausland. “Thanks Giving” heißt das zweite, sehr ausgereifte Album von Flair, das 1992 erschien und von Blackbird Music produziert wurde. Die Band beweist mit “Thanks Giving”, dass auch in Deutschland im Fusionbereich schon damals Bemerkenswertes existierte, das sich auch international sehen lassen kann.

Blackbird Collection Vol.1

Die erste Compilation von Blackbird Music mit einer spannenden Auswahl der interessantesten Acts des Labels.

Marseille Express: "Bambina"

Marseille Express, von der Jazzgröße Jacques Barreau gegründet, spielt einen der coolsten instrumentalen Jazz-Stile der Szene. Jacques studierte Musik am Konservatorium in Marseille in Frankreich und unterrichtete Elektro-Akustische Musik an der Universität von Aix-en-Provence. Schlagzeuger Ed Eblen und Bassist Joe Iaquinto haben bereits mit Grammy-Preisträgern aus Pop, Rock und Country gespielt. Ihr vielfältiger und erfahrener Background macht Marseille Express zu einem wahrhaft einzigartigen Gebilde. Special Guest auf “Bambina” ist Sarah Underwood an der Flöte und am Saxophon. Beim Mischen von traditionellem melodischem Jazz, europäischer Avantgarde-Musik, urbanen Grooves und einfachen Volksliedern, schafft Marseille Express Musik, die anspruchsvoll ist, dennoch breites Gefallen finden dürfte.

Richard Schreiber: "Tropical Safari"

Mit der Veröffentlichung “Tropical Safari” feierte Richard Schreiber 1994 sein Albumdebut. Einer musikalischen Familie entstammend begann er seine preisgekrönte Karriere bei Musikwettbewerben wie dem “Jugendmusikwettbewerb” and wurde durch seinen folgenden Auftritt als Konzertmusiker bekannt. Bei einem Unfall am Handgelenk verletzt war der junge talentierte Mann gezwungen einen neuen Stil anzunehmen wobei er die Plektrum-Technik als neue Ausdrucksart für sich entdeckte. Auf “Tropical Safari” wird das Publikum Zeuge von Richard Schreibers reisenden Inspirationen, die in einen wunderbaren Jazz Fusion umgesetzt werden.

Mezcla: "America, Madre del Sur" und "Movimiento"

Mezcla ist Ausdruck der gegenseitigen intensiven Beeinflußung zweier Kulturen durch Musik. Er ist der lateinamerikanisch-deutsche Vorschlag von Künstlern, die in Berlin leben. Zwei deutsche sowie zwei lateinamerikanische Künstler beleben die Sprache, die Konzepte, die Musik neu. Sie lassen Rhythmus, Struktur und Klang der deutschen und lateinamerikanischen Kultur und ihre Kompositionen einfließen. Sie verbinden die natürlichen Klänge der Instrumente wie Zampoña, Charango und Kongas, mit den klassischen des Klaviers. Sie fügen die Moderne in Form des Synthesizers und der elektrischen Gitarre bei. Jeder in La Mezcla hat dazu beigetragen, die Unterschiede und die Sensibilität des eigenen Kontinents zu vereinen und zu einem harmonischen, akustischem und ästhetischem Gebilde zusammenzufügen. Jedes Land auf diesem Planeten hat seine individuelle charakteristische Mentalität. La Mezcla bringt sie uns näher.

Kamps: "Groove Booster"